Das neue EU-Gesetz zur Künstlichen Intelligenz gilt seit 2024. Aber was steckt wirklich dahinter – und was ändert sich für KMU und Privatpersonen in Österreich?
Der EU AI Act ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Er wurde im August 2024 in Kraft gesetzt und wird schrittweise bis 2026 vollständig wirksam. Ziel ist es, KI sicher, transparent und menschenwürdig zu gestalten – ohne Innovation zu ersticken.
Der EU AI Act teilt KI-Anwendungen in vier Risikostufen ein:
Die gute Nachricht: Die meisten KMU nutzen KI-Tools wie ChatGPT, Copilot oder Bildgeneratoren im Bereich minimales Risiko. Hier gibt es kaum neue Pflichten. Wer KI aber für Personalentscheidungen, Kreditvergabe oder ähnliche sensible Bereiche einsetzt, muss genauer hinschauen.
Wichtig ist vor allem: Wenn Sie KI-Systeme einsetzen, die in der EU als hochriskant eingestuft werden, müssen Sie als Unternehmen nachweisen können, dass diese ordnungsgemäß eingesetzt werden. Das betrifft aber nur einen kleinen Teil der Alltagsanwendungen.
Als Privatperson sind Sie hauptsächlich als Nutzer betroffen. Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben. Deepfakes müssen gekennzeichnet sein. Das sind die wichtigsten Punkte, die Sie im Alltag spüren werden.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Orientierung. Er stellt keine Rechtsauskunft dar. Für rechtliche Fragen wenden Sie sich an eine Anwaltskanzlei.
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