Die meisten Menschen sind enttäuscht von KI – weil sie nicht wissen wie man sie richtig fragt. Mit ein paar einfachen Regeln werden die Ergebnisse deutlich besser.
Ein Prompt ist die Eingabe, die Sie an eine KI schicken. Je klarer und strukturierter dieser Prompt ist, desto besser und nützlicher ist die Antwort. KI ist kein Gedankenleser – sie antwortet genau auf das, was Sie schreiben.
1. Rolle: Sagen Sie der KI, welche Rolle sie einnehmen soll.
Beispiel: „Du bist ein erfahrener Texter für österreichische KMU..."
2. Aufgabe: Was soll die KI konkret tun?
Beispiel: „...schreib einen kurzen Newsletter-Text über unsere neue Dienstleistung."
3. Kontext: Relevante Hintergrundinformationen geben.
Beispiel: „Die Dienstleistung heißt X, richtet sich an Y und kostet Z."
4. Format: Wie soll das Ergebnis aussehen?
Beispiel: „Maximal 150 Wörter, freundlicher Ton, mit einem Call-to-Action am Ende."
Schlechter Prompt: „Schreib eine E-Mail."
Guter Prompt: „Du bist Assistent für ein kleines österreichisches Handwerksunternehmen. Schreib eine höfliche Erinnerungs-E-Mail an einen Kunden, der eine offene Rechnung über 450 Euro seit 14 Tagen nicht bezahlt hat. Ton: sachlich aber freundlich. Länge: maximal 100 Wörter."
KI ist kein Einweg-Tool. Wenn das erste Ergebnis nicht passt, sagen Sie der KI was fehlt oder was besser sein soll. „Mach den Ton etwas formeller" oder „Füge noch einen Hinweis auf unsere Öffnungszeiten hinzu" – das funktioniert hervorragend.
Prompting ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im KI-Zeitalter – und wird in all unseren Trainings praktisch geübt.
In meinen KI-Trainings werden all diese Themen praxisnah und verständlich vermittelt.
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