10 Folgen, echte Fragen, keine Floskeln. KI verständlich erklärt für alle, die wissen wollen, was wirklich dahintersteckt.
10-teilige Serie · ab sofort verfügbar · TV, YouTube und On-Demand
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Die ersten Menschen, die Feuer gemacht haben, haben sich verbrannt. Trotzdem haben sie weitergemacht. Sie haben gelernt, wie man es kontrolliert, wie man damit kocht, sich wärmt, Werkzeug härtet.
Mit KI ist es ähnlich. Wir haben eine mächtige Technologie. Viele haben Angst davor. Und die entscheidende Frage lautet nicht: Wollen wir sie? Sondern: Wie gehen wir damit um?
Mit dieser Frage startet die neue 10-teilige TV-Serie „KI – Chance oder Risiko?", die ich gemeinsam mit Austro TV entwickelt habe. Sie läuft auf YouTube, im TV und on Demand.
Das Format ist ungewöhnlich: Ich stehe alleine im Studio. Im Hintergrund erscheinen Fragen von KI auf einer Leinwand. Ich les sie vor, ich beantworte sie. Manchmal sage ich KI auch direkt, was ich von ihr halte.
Das klingt seltsam. Ist es auch. Aber es ist ehrlich. Wer über KI redet, ohne ihr auf die Finger zu schauen, erklärt nur die Hälfte.
Kein Hype. Keine Panikmache. Keine Vorträge über die glorreiche KI-Zukunft. Und keine Weltuntergangsszenarien. Stattdessen: konkrete Fragen, ehrliche Antworten und Beispiele aus dem Alltag und dem Betrieb.
KI gibt es seit Jahrzehnten. Der Spam-Filter im E-Mail-Programm ist KI. Das Handy, das dein Gesicht erkennt, ist KI. Die Produktempfehlung im Onlineshop auch. Aber das war unsichtbar, eingebaut, weit weg von den meisten Menschen.
Seit November 2022, seit ChatGPT öffentlich wurde, kann jeder mit einem Smartphone direkt mit KI arbeiten. Das ist der eigentliche Bruch. Nicht die Technologie. Sondern wer sie bedienen kann.
Gut, weil mehr Menschen Zugang zu einem mächtigen Werkzeug bekommen. Ein kleiner Betrieb kann heute Dinge erledigen, für die er früher eine Agentur gebraucht hätte. Eine Schülerin oder ein Schüler kann sich jeden Stoff so lange erklären lassen, bis er wirklich verstanden wird. Eine ältere Person kann Behördentexte in einfache Sprache übersetzen lassen. Das ist echter Fortschritt.
Nicht gut, wenn niemand hinschaut. Wenn Ergebnisse einfach übernommen werden, ohne Prüfung. Wenn Entscheidungen an eine Maschine delegiert werden, die keine Verantwortung tragen kann.
KI verändert sich so schnell, dass jeder, der heute sagt „Ich bin Experte", morgen schon überholt ist. Ich beschäftige mich seit Jahren ernsthaft mit KI, rechtlich, technisch, praktisch. Ich habe das Zertifikat zum KI-Beauftragten gemacht. Ich wende das täglich an und beobachte täglich, was sich verändert. Und ich lerne jeden Tag dazu.
Wer das nicht zugibt, lügt einen an.
In der Fachwelt heißt das „Human in the Loop". Der Mensch bleibt in der Schleife, wird nicht rausgedrängt, behält das letzte Wort. Ich nenn's den gesunden Hausverstand. Geht aufs Gleiche raus, klingt aber nicht künstlich neudeutsch.
Zwei Beispiele aus Folge 1:
Ich frage KI, ob ich einen Fliegenpilz essen kann. KI sagt: Ja, man kann ihn essen. Das stimmt technisch. Man kann ihn essen. Man wird dann aber krank. Sehr krank. KI hat nicht gelogen. Wer nicht die richtigen Fragen stellt, liegt schnell im Krankenhaus.
Im Betrieb: Ein Mitarbeiter lässt E-Mails von KI beantworten. Es klingt gut, flüssig, professionell. Aber eine Zahl darin ist falsch. KI hat einen Wert aus dem Kontext gezogen, der nicht gepasst hat. Niemand hat geprüft. Das E-Mail geht raus. Wer haftet? Der Betrieb. Nicht KI.
Hausverstand bedeutet in beiden Fällen dasselbe: Ich schaue drauf, bevor ich es verwende.
Praxisnah, verständlich und auf euren Alltag abgestimmt. Für Teams, KMU und öffentliche Einrichtungen.
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